A
9 BegriffeAndroid-Icon-System mit Foreground- und Background-Layer.
Seit Android 8 (2017). Der Launcher maskiert das Icon je nach Hersteller-Style (rund, squircle, Pixel). Der Foreground-Layer braucht 25 % Safe-Zone-Padding — siehe Maskable Icon.
Adobe Illustrators natives Vektor-Format, intern PDF mit Illustrator-Layern.
Seit Illustrator 9 (1999) PDF-kompatibel — jede AI-Datei ist gleichzeitig ein PDF, plus Illustrator-spezifische binäre Editier-Informationen. Web-untauglich; für Web-Auslieferung als SVG oder PNG/WebP exportieren.
Überlagerung von Bildern unter Berücksichtigung der Transparenz.
„Source Over“ ist die Standard-Operation: das neue Bild deckt das alte teilweise ab. Premultiplied vs. straight Alpha sind die zwei Varianten — Premultiplied vermeidet Halo-Effekte.
Farbe & AuflösungAlphakanal#Vierter Bildkanal, der Transparenz pro Pixel speichert (0–255).
RGB + A. 0 = vollständig transparent, 255 = vollständig undurchsichtig. PNG und WebP unterstützen Alpha; JPG nicht.
Alternativer Bild-Text — Pflicht für Barrierefreiheit und Bilder-SEO.
Screen-Reader lesen den `alt`-Wert vor. Suchmaschinen werten ihn als wichtigsten Bild-Kontext. Beschreibend, knapp, ohne „Bild von …“. Leerer `alt=""` ist erlaubt für reine Deko-Bilder.
Animated PNG — Mozillas rückwärts-kompatible PNG-Animation.
2004 von Mozilla vorgeschlagen, vom PNG-Komitee abgelehnt, trotzdem in Firefox, Safari, Chrome implementiert. 2025 als PNG-3 offiziell normalisiert. Verlustfreie Animation mit voller 24-Bit-Farbtiefe und 8-Bit-Alpha.
iOS-Homescreen-Icon — 180×180 px, Pflicht für iPhone-PWAs.
`<link rel="apple-touch-icon" href="…">`. Ohne dieses Icon zeigt iOS auf dem Homescreen einen unscharfen Webseiten-Screenshot statt eines sauberen App-Symbols.
Royalty-freier Video-Codec der Alliance for Open Media — Basis von AVIF.
2018 als royalty-frei finalisiert. YouTube und Netflix liefern AV1-Streams an unterstützende Clients. Encoding ist rechenintensiv; SVT-AV1 ist heute der schnellste Open-Source-Encoder.
Nächste Generation nach WebP (2019) — bis 50% kleiner als WebP.
AV1 Image File Format, basiert auf dem AV1-Video-Codec der Alliance for Open Media. Bietet höhere Effizienz als WebP, mit 12-Bit-Farbtiefe und HDR-Unterstützung. Browser-Support: Chrome 85+, Firefox 113+, Safari 16.4+.
B
9 BegriffeStufige Übergänge in Verläufen bei zu geringer Farbtiefe.
Klassisch sichtbar in 8-Bit-Himmel-Verläufen. Mit 10-Bit-Codierung (HDR-Formate) verschwindet das Phänomen, mit Dithering wird es maskiert.
Kodierung binärer Daten als ASCII-Text — 33% Größen-Overhead.
Standard-Verfahren zur Einbettung binärer Daten in Text-Formate wie HTML, CSS, JSON. Drei Byte werden in vier ASCII-Zeichen kodiert. Sinnvoll nur für sehr kleine Assets (unter 5 KB).
Farb-Filter-Anordnung auf Kamera-Sensoren — RGGB-Mosaik.
Bryce Bayer, Kodak 1976. Jeder Sensor-Pixel sieht nur eine Farbe; die fehlenden zwei werden per Demosaicing interpoliert. Fujifilms X-Trans nutzt ein abweichendes 6×6-Pattern.
Datenmenge pro Sekunde — zentrale Größe für Video- und Audio-Komprimierung.
Bei Video gemessen in kbit/s oder Mbit/s. Niedrige Bitraten produzieren Block- und Banding-Artefakte; hohe Bitraten lassen die Datei groß. Constant Bitrate (CBR) vs. Variable Bitrate (VBR) sind die zwei Hauptansätze.
Misch-Modus zwischen zwei Layer-Bildern — Multiply, Screen, Overlay, ...
Mathematische Operation pro Pixel-Paar. In Photoshop seit 1994, in CSS seit 2015 (`mix-blend-mode`). Wichtig für Foto-Composites, Doppelbelichtungen, UI-Effekte.
Binär-Daten-Repräsentation im Browser — Grundlage jeder lokalen Bild-Pipeline.
Ein `Blob` ist ein unveränderlicher Byte-Stream mit MIME-Typ. `File` ist ein `Blob` mit Datei-Namen. Über `URL.createObjectURL(blob)` werden Blobs als Bild-Quelle nutzbar.
Low-Quality Image Placeholder — Vorschau-Trick gegen Layout-Shift.
Hochskaliertes Daumennagel-Bild (oft 10 × 10 Pixel als Base64) wird sofort angezeigt und beim Erscheinen des Original-Bildes überblendet. Eliminiert die wahrgenommene Lade-Verzögerung.
Windows-Bitmap (1987) — unkomprimiertes Legacy-Format.
Aus dem OS/2-Projekt von IBM und Microsoft hervorgegangen. Heute nur noch in Embedded-Systemen, Windows-System-APIs und als Zwischenformat relevant. Ein 1920×1080-Foto als BMP ist 6 MB.
Googles HTTP-Nachfolger von gzip — 15–25 % effizienter bei Text.
Brotli, 2015 als RFC 7932 spezifiziert. Browser-Unterstützung universell über `Accept-Encoding: br`. Höhere CPU-Kosten beim Encoden, aber identisch schnelle Dekodierung wie gzip.
C
10 BegriffeHTTP-Header, der dem Browser sagt, wie lange Assets gecachet werden dürfen.
Für unveränderliche Bilder mit Hash-Filename: `Cache-Control: public, max-age=31536000, immutable`. Spart Round-Trips bei Wiederkehr-Besuchern komplett.
Browser-API zum Zeichnen und Auslesen von Pixeln in JavaScript.
Erlaubt JNRT Pixel die clientseitige Bildverarbeitung: Bild wird auf ein `<canvas>` gezeichnet, manipuliert und als komprimiertes Blob ausgegeben — alles im Browser, kein Server.
Farbe & AuflösungGreen Screen · Bluescreen#Greenscreen-Technik — Pixel einer bestimmten Farbe werden transparent.
Klassische Composite-Technik aus Film und Live-TV. Heute in OBS, DaVinci Resolve, After Effects per Algorithmus oder ML-Modellen umgesetzt. Grüner Hintergrund, weil menschliche Haut wenig Grün enthält und Sensoren in Grün die höchste Auflösung haben.
Speichert Farb-Info in niedrigerer Auflösung als Helligkeit.
Das Auge ist empfindlicher für Helligkeit als Farbe. Standard-Notation: 4:4:4 (volle Farbinfo), 4:2:2 (halbe horizontale Farbinfo), 4:2:0 (halbe horizontale und vertikale — Web-Standard).
Misst, wie stark sich Layout-Elemente während des Ladens verschieben.
Bilder ohne explizite `width`/`height`-Attribute verursachen Layout-Shifts und verschlechtern den CLS-Wert. Google empfiehlt CLS unter 0,1.
Subtraktiver Druckfarbraum (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz).
Nicht für Web! Browser interpretieren CMYK-JPGs falsch. Wenn ein PSD oder TIFF in CMYK vorliegt, vor dem Web-Export zu RGB konvertieren. Druckereien wollen CMYK-Vorlagen weiterhin als PDF/X.
COder/DECoder — Algorithmus für Komprimierung und Dekomprimierung.
Beispiele bei Bild: JPEG, WebP, AV1, HEVC. Bei Video: H.264, H.265, VP9, AV1. Codec bezeichnet den Algorithmus, Container das Datei-Format (MP4, WebM, HEIF).
Datei-Hülle, die einen oder mehrere Codec-Datenströme bündelt.
HEIF-Container kann HEVC (=HEIC) oder AV1 (=AVIF) halten. MP4 kann H.264, H.265 oder AV1 enthalten. WebM ist VP8/VP9/AV1. Container ≠ Codec.
Web & PerformanceCore Web Vitals#Googles Metrik-Set zur Mess der Nutzererfahrung — LCP, INP, CLS.
Seit 2021 offizieller Google-Ranking-Faktor. Bilder beeinflussen direkt LCP (Ladezeit) und CLS (Layout-Stabilität).
Bild, das im initialen Viewport sichtbar ist — meist das LCP-Element.
Für kritische Bilder: niemals lazy-loaden, immer mit `fetchpriority="high"` markieren, ggf. preloaden. Below-the-Fold-Bilder dagegen lazy.
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D
10 BegriffeWeb & PerformanceData URL#Bild inline in HTML/CSS als `data:image/...;base64,...`.
Spart einen HTTP-Request, bläht aber HTML/CSS auf. Sinnvoll für sehr kleine Bilder (<2 KB) oder LQIP-Placeholder. Größere Bilder als Data URI verschlechtern Caching und Compression.
Mathematische Transformation, die JPG-Komprimierung möglich macht.
Zerlegt einen 8×8-Pixel-Block in 64 Frequenz-Koeffizienten — niedrige Frequenzen in der Mitte, hohe Frequenzen am Rand. JPG quantisiert die hohen Frequenzen stärker, weil das Auge sie schwerer wahrnimmt.
`<img decoding="async">` lässt den Browser das Bild non-blocking dekodieren.
Verhindert, dass das Decoding den Main-Thread blockiert. Auf Mobile-Geräten oft 50–200 ms Einsparung. Default in modernen Browsern, aber explizit setzen schadet nicht.
Verlustfreie Komprimierung aus LZ77 + Huffman — Basis von PNG, ZIP, gzip.
Phil Katz, 1993. Wörterbuch-basierte LZ77 sucht wiederholende Byte-Sequenzen, Huffman-Codierung komprimiert die Häufigkeiten. Steckt in praktisch jedem verlustfreien Format und in HTTP-Content-Encoding.
Berechnung fehlender Farbwerte aus Bayer-Sensor-Daten.
Aus einem RAW mit nur einer Farbe pro Pixel wird ein vollständiges RGB-Bild interpoliert. Algorithmen reichen von simpler Bilinear-Interpolation bis zu adaptiv-edge-aware-Verfahren wie AHD.
Apples Wide-Gamut-Farbraum — ~25 % größer als sRGB.
Seit iPhone 7, iPad Pro und MacBook Pro Retina nutzt Apple Display P3. Stärker bei Rot- und Grün-Sättigung als sRGB. PNG und WebP können P3 als eingebettetes ICC-Profil transportieren.
Bewusstes Rauschen, um Farb-Banding zu vermeiden.
Bei reduzierter Farbpalette (GIF, indizierte PNGs) wird mit Punkt-Mustern simuliert, was die Palette nicht direkt darstellen kann. Floyd-Steinberg ist der berühmteste Algorithmus.
Adobes offenes RAW-Format (2004) — Digital Negative.
ISO 12234-2 seit 2009. Soll das proprietäre RAW-Chaos ablösen. Hersteller wie Leica, Hasselblad und Pentax adoptierten; Canon, Nikon, Sony nicht. Lightroom kann existierende RAWs beim Import zu DNG umwandeln.
Druckpunkte vs. Bildschirm-Pixel pro Zoll.
DPI (Dots Per Inch) ist eine Druck-Metrik, PPI (Pixels Per Inch) eine Bildschirm-Metrik. Im Web-Kontext werden beide oft synonym verwendet, technisch korrekt ist PPI. Für Druck-Standardqualität: 300 DPI bei finalem Druckmaß.
Klassische Komposition: Hauptmotive auf den Drittel-Linien platzieren.
Das Bild wird gedanklich in 3×3 geteilt. Wichtige Motive an den Schnittpunkten (Power Points) wirken dynamischer als mittig. Unser Cropper blendet das Raster automatisch ein.
F
6 BegriffeFarbe & AuflösungICC-Profil#Definiert, wie RGB-Werte in tatsächliche Farben übersetzt werden.
International Color Consortium Profile. Web-Standard ist sRGB. Adobe RGB und Display-P3 haben größere Farbräume, werden aber von älterer Software ignoriert.
Farbe & AuflösungBit-Tiefe#Bits pro Pixel-Kanal — bestimmt mögliche Farbabstufungen.
8 Bit = 256 Werte pro Kanal (Web-Standard), 10 Bit = 1024 (HDR-TV), 12 Bit = 4096 (DCI-Kino), 16 Bit = 65 536 (Foto-RAW). Bei niedriger Farbtiefe entsteht Banding in Verläufen.
Mini-Icon im Browser-Tab — `/favicon.ico` plus moderne PNG-Link-Tags.
Seit Internet Explorer 5 (1999) De-facto-Standard. Heutige Best Practice: ein 32×32-PNG plus 180×180 Apple-Touch-Icon plus 512×512 PWA-Icon plus klassisches `favicon.ico` als Fallback.
First Contentful Paint — wann erscheint der erste Text- oder Bild-Inhalt?
Web-Vital, das die wahrgenommene Lade-Erfahrung beeinflusst. Gute Werte: <1.8 s. Wird durch Critical-CSS, Preloads und schnellen TTFB verbessert.
HTML-Attribut für Lade-Priorität — `high` für LCP-Bilder, `low` für Below-the-Fold.
Seit 2023 in Chrome, Edge, Firefox. `fetchpriority="high"` auf dem Hero-Bild verbessert messbar LCP. `low` auf Karussell-Bildern verhindert Bandbreiten-Konkurrenz.
Fabrice Bellards Universal-Codec-Suite für Video, Audio, Bild — seit 2000.
Konvertiert zwischen praktisch allen Formaten. Steckt in YouTube, Netflix, jedem Browser-Video-Decoder und unzähligen Toolchains. Spitzname „Schweizer Taschenmesser der Medien“.
G
4 BegriffeNicht-lineare Helligkeits-Codierung — sRGB nutzt Gamma ~2.2.
Menschen sehen Helligkeit nicht linear. Gamma-Codierung verteilt Bit-Tiefe so, dass mehr Werte für dunkle Töne reserviert sind — genau dort, wo das Auge empfindlicher ist.
Animations-Format aus 1987, max. 256 Farben, binäre Transparenz.
Graphics Interchange Format, von CompuServe entwickelt. Veraltete LZW-Komprimierung und 8-Bit-Farbraum machen es heute für Animation deutlich schwächer als animiertes WebP — typischerweise 3–4× größer.
Standort-Koordinaten in Foto-Metadaten — Datenschutz-Risiko beim Sharing.
Smartphones speichern den Aufnahmeort meterscharf. Wer Fotos auf Instagram, Twitter oder per E-Mail teilt, gibt den Standort oft unbeabsichtigt preis. Vor dem Teilen entfernen.
HTTP-Standard-Komprimierung seit 1992 — Deflate plus Headers.
GNU zip. Wird von Browsern via `Accept-Encoding: gzip` ausgehandelt; spart bei Text (HTML, CSS, JS, JSON) typisch 60–80 %. Für vorkomprimierte Bilder bringt es nichts.
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H
8 BegriffeWeb-Video-Codec-Standard seit 2003 — überall unterstützt.
ITU-T H.264 / MPEG-4 Part 10. Patentbelastet (MPEG LA), aber universell hardware-beschleunigt. YouTube, Netflix, Zoom — fast jedes Video, das nicht explizit auf AV1 setzt, ist H.264.
Nachfolger von H.264 — 50 % effizienter, aber patent-belastet.
High Efficiency Video Coding. Drei Patent-Pools (MPEG LA, HEVC Advance, Velos Media) machten HEVC für Open-Source-Software unattraktiv. Im Web nie etabliert; AVIF und AV1-Video sind die royalty-freien Alternativen.
High Dynamic Range — hellere Highlights und tiefere Schatten als SDR.
HDR braucht mindestens 10 Bit pro Kanal, einen Wide-Gamut-Farbraum (Rec. 2020) und eine OETF wie PQ (HDR10) oder HLG. Bei Bildformaten unterstützen AVIF und JPEG XL HDR; WebP und klassisches JPG nicht.
Apple-Standard seit iOS 11 — 30–50% kleiner als JPG.
High Efficiency Image Container, basiert auf dem HEVC/H.265-Video-Codec. Standard auf iPhones seit 2017. Außerhalb des Apple-Ökosystems oft inkompatibel — Windows 10 braucht eine kostenpflichtige Erweiterung.
Verteilungs-Diagramm der Pixel-Helligkeiten von 0 bis 255.
Wichtig zur Belichtungs-Beurteilung. Bei Spitzen am linken Rand (Underexposure) gehen Schatten verloren, am rechten (Overexposure) brennen Highlights aus. Lightroom und alle RAW-Tools zeigen es prominent.
Farbe & AuflösungHSV · HSB#Wahrnehmungs-nahe Farbmodelle: Hue, Saturation, Lightness/Value.
Intuitiver für Designer als RGB. CSS unterstützt `hsl()` und `hsla()` direkt. HSV (auch HSB) wird in vielen Color-Pickern wie unserer Farbpaletten-Extraktion genutzt.
Multiplexing-Protokoll — viele Bilder parallel über eine TCP-Verbindung.
Ab 2015 in allen großen Browsern. Eliminiert das Domain-Sharding-Anti-Pattern der HTTP/1.1-Ära. HTTP/3 mit QUIC ist 2026 zusätzlich verbreitet.
Variable-Length-Codierung — häufige Symbole kurz, seltene lang.
David Huffman, 1952. In JPEG, Deflate und vielen anderen Formaten als Entropie-Codierungs-Stufe nach der eigentlichen Daten-Transformation eingesetzt. Mozjpeg optimiert die Huffman-Tabellen pro Bild.
I
10 BegriffeEingebettete Farbraum-Beschreibung — Voraussetzung für korrekte Wiedergabe.
International Color Consortium-Spezifikation seit 1993. Sagt dem Decoder „die RGB-Werte in dieser Datei bedeuten Display P3“ (oder sRGB, Rec. 2020 etc.). Ohne Profil interpretieren Browser als sRGB.
Apples Multi-Resolution-Icon-Container für macOS-Anwendungen.
Aus den Resource-Forks des klassischen Mac System 7 hervorgegangen, mit Mac OS X 10.0 zu einer eigenständigen Datei. Hält PNG- und JPEG-2000-Schichten für alle Auflösungen vom Tab-Icon bis 1024×1024.
Windows-Icon-Container (1985) — bis heute Favicon-Legacy-Fallback.
Multi-Resolution-Container: eine Datei kann mehrere Icon-Größen und Bit-Tiefen halten. Seit Internet Explorer 5 (1999) als /favicon.ico im Web etabliert.
On-the-fly-Bildtransformation an der Edge — Cloudinary, Imgix, Vercel Image.
Liefert pro Request die optimale Größe, Format (AVIF/WebP/JPG) und Qualität. Spart Speicher gegen die manuelle Variant-Generierung. Vercel/Next.js bringt es eingebaut mit.
XML-Sitemap-Erweiterung — sagt Google, welche Bilder zu welchen Seiten gehören.
Im `<image:image>`-Block der Sitemap aufgelistet. Hilft besonders bei Lazy-Loaded und CMS-generierten Bildern, die im HTML schwer zu crawlen sind.
GPU-gestützter Bild-Buffer für schnelles Canvas-Drawing.
`createImageBitmap(blob)` parst und dekodiert das Bild asynchron auf einem Worker-Thread und liefert ein GPU-fähiges Handle zurück. Deutlich schneller als das klassische `<img>`-Decoding für Bulk-Operationen.
Klassische Kommandozeilen-Suite für Bildverarbeitung seit 1987.
Kann praktisch jedes Format lesen und schreiben. Für Skript-Workflows und Batch-Konvertierungen unschlagbar. Etwas langsamer als Sharp/libvips bei großen Pipelines.
Interaction to Next Paint — Core-Web-Vital seit März 2024.
Ersetzt FID. Misst die längste Verzögerung zwischen Nutzer-Interaktion und sichtbarer UI-Reaktion. Gute Werte: <200 ms. Wird durch Reduktion langer Main-Thread-Tasks verbessert.
Browser-API zur Sichtbarkeits-Erkennung — Basis modernes Lazy-Loading.
Liefert Events, wenn ein Element den Viewport betritt oder verlässt. Ersetzt die alten Scroll-Listener-Hacks. Heute das Standard-Pattern für Bild-Lazy-Loading-Polyfills.
Pressefoto-Metadaten — Bildunterschrift, Urheber, Stichwörter, Standort.
International Press Telecommunications Council, seit 1990 standardisiert. Verlage, Bildagenturen und CMS-Systeme lesen IPTC-Headlines, Captions und Keywords automatisch. In JPG und TIFF eingebettet.
J
6 BegriffeJPEG File Interchange Format — der eigentliche Container hinter „JPG“.
Eric Hamilton, C-Cube Microsystems 1992. JPEG standardisiert den Komprimierungs-Algorithmus, JFIF die Datei-Struktur. Heute oft mit eingebettetem EXIF kombiniert.
Wavelet-basierter JPEG-Nachfolger (2000), dominant in Kino und Medizin.
ISO/IEC 15444. Nutzt Diskrete Wavelet-Transformation statt DCT. Im Web nie etabliert, aber Pflicht-Codec für digitale Kino-Projektion (DCI/DCP) und DICOM-Medizin-Workflows.
Moderner JPEG-Nachfolger (ISO 18181, 2021) mit verlustfreier JPG-Re-Kompression.
Fusion der Forschungs-Codecs PIK (Google) und FUIF (Cloudinary). Kann existierende JPGs ohne Pixel-Verlust ~20 % kleiner machen, unterstützt HDR und progressives Laden. 2022 aus Chrome entfernt, 2025 wieder aufgenommen.
Microsofts HD-Photo-Format (2006), ISO 29199, im Web nie angekommen.
Aus Windows Media Photo hervorgegangen. Internet Explorer 9 unterstützte das Format, andere Browser zogen nie nach. Mit der Chromium-Umstellung von Edge 2020 endgültig aus dem Mainstream verschwunden.
Verlustbehaftetes Bildformat (1992), Standard für Fotos im Web.
Joint Photographic Experts Group, 1992. Zerlegt Bilder in 8×8-Pixel-Blöcke und nutzt Diskrete Cosinus-Transformation (DCT) plus Quantisierung, um Datei-Größe drastisch zu reduzieren — auf Kosten unsichtbarer Detail-Information. Sweet-Spot-Qualität für Web: 78. Kein Alpha-Kanal.
Sichtbare Komprimierungs-Spuren bei zu aggressivem JPG.
Block-Artefakte (8×8-Quadrate), Mosquito-Noise (Ringeln um Kanten) und Banding (Stufen in Verläufen) treten auf, wenn die Qualität zu niedrig gewählt wird oder ein Bild mehrfach hintereinander als JPG re-encodiert wurde (Generation Loss).
L
7 BegriffeBilder erst laden, wenn sie in den Viewport scrollen.
Mit `loading="lazy"` nativ unterstützt seit 2019. Spart Initial-Bandbreite und verbessert LCP. Hero-Bilder bewusst `loading="eager"` setzen.
Wichtigste Core-Web-Vitals-Metrik — Zeit bis zum größten sichtbaren Element.
Misst die Renderzeit des größten Inhaltselements im sichtbaren Bereich. Ziel: unter 2,5 Sekunden. Bilder verursachen oft den LCP und müssen entsprechend priorisiert geladen werden.
Referenz-PNG-Library seit 1995 — in praktisch jedem System verbaut.
Steckt in jedem Browser, jedem Betriebssystem, jedem Bildverarbeitungs-Programm. Mit zlib zusammen Basis der gesamten PNG-Welt.
Streaming-basierte Bildverarbeitungs-Library mit niedrigem Speicherbedarf.
Verarbeitet Bilder als pipelined Streams statt als komplette In-Memory-Buffer. Bei 100-MP-Bildern oft 10× schneller und 30× speicher-effizienter als ImageMagick. Basis von Sharp.
Googles Referenz-Implementierung des WebP-Codecs.
In jedem modernen Browser eingebaut. Die CVE-2023-4863 (Heap-Buffer-Overflow) führte 2023 zum bislang breitesten Browser-Notfall-Patch der Web-Geschichte.
JSON-basiertes Vektor-Animations-Format — von Airbnb 2015.
Aus After Effects exportiert. Wird im Browser zur Laufzeit als SVG/Canvas gerendert. Deutlich effizienter als animierte GIFs oder Videos für komplexe Vektor-Animationen, oft <30 KB.
Lempel-Ziv-Welch — der GIF-Algorithmus mit langer Patent-Geschichte.
Terry Welch, 1984. Bis 2004 patentbelastet (Unisys), was 1994 die PNG-Entwicklung als Patent-freien Ersatz auslöste. Heute frei und in GIF, TIFF und PostScript verfügbar.
M
5 BegriffePWA-Icon mit Safe-Zone-Padding für Android-Launcher-Masken.
Standard seit Android 8 (2017). Das Icon füllt eine 108-dp-Leinwand komplett aus; das Betriebssystem maskiert je nach Launcher rund, eckig oder squircle.
Graustufen-Karte, die Sichtbarkeit pro Pixel bestimmt — weiß sichtbar, schwarz versteckt.
In Photoshop, Affinity und GIMP der Standard für nicht-destruktive Bearbeitung. CSS hat `mask-image` als Web-Äquivalent. Beim PWA Maskable Icon wird die Maske vom OS bestimmt.
Mozilla-Encoder, der JPG-Dateien 5–15% kleiner macht als libjpeg.
Open-Source-Fork von libjpeg-turbo (2014). Bringt Trellis-Quantisierung, optimierte Huffman-Tabellen und eine bessere Standard-Quantisierungs-Matrix mit — vollständig kompatibel mit jedem JPG-Decoder.
Mozillas Optimierungs-Encoder gegen den Standard-JPEG-Encoder.
Mozjpeg liefert bei identischer Dekodier-Kompatibilität 5–15 % kleinere Dateien durch Trellis-Quantisierung, optimale Huffman-Tabellen und eine bessere Standard-Matrix. libjpeg-turbo ist schneller, Mozjpeg effizienter.
MPEG-4 Part 14 — der dominante Video-Container des Webs.
Hält H.264, H.265 oder AV1 plus Audio (AAC, Opus). MOV (Apples QuickTime-Container) ist binär nahezu identisch. Für Web-Auslieferung von loopenden Videos die richtige Wahl statt GIF.
O
4 BegriffeCanvas-Rendering im Web Worker — verhindert UI-Blockade.
Erlaubt Bild-Verarbeitung in einem Worker-Thread. Wichtig für Browser-Tools wie unsere Komprimier-Pipeline, damit die UI während der Berechnung interaktiv bleibt.
Vorschau-Bild für Social-Media-Karten — typisch 1200 × 630.
Facebook-Standard, übernommen von Twitter, LinkedIn, Slack, Discord. Per `<meta property="og:image">` referenziert. Bild sollte 1.91:1 sein, JPG oder PNG, unter 2 MB.
HDR-Industriestandard für VFX und 3D-Rendering — von Industrial Light & Magic 1999.
Half-Float 16-Bit pro Kanal (IEEE 754) speichert physikalische Lichtwerte. Multi-Layer-Container für Render-Passes (Diffuse, Specular, Z-Tiefe). Heute bei Pixar, Disney, Netflix und in Unreal/Unity üblich.
EXIF-Feld, das die Anzeige-Richtung bestimmt — verantwortlich für die Hochformat-Falle.
Wert 1 = normal, 6 = 90° im Uhrzeigersinn drehen, 8 = 90° gegen den Uhrzeigersinn. Wer das Tag ignoriert, bekommt iPhone-Fotos teilweise auf der Seite liegend zu sehen.
P
5 BegriffePortable Document Format (1993) — universelles Dokument-Container-Format.
John Warnocks Camelot-Projekt. Seit 2008 ISO-Standard 32000. Kann Vektor, Raster, Text, Schriften eingebettet und Metadaten kombinieren. PDF/A ist die Archiv-Variante, PDF/X die Druck-Variante.
Verlustfreies Bildformat (1996) mit Alpha-Kanal-Transparenz.
Portable Network Graphics, 1996, als patentfreier Nachfolger von GIF entwickelt. Verlustfreie Komprimierung via Deflate, voller 24-Bit-Farbraum, partielle Transparenz. Ideal für Logos, Diagramme, Screenshots, Pixel-Art. Bei Fotos drei- bis zehnmal größer als JPG.
`<link rel="preload" as="image">` lädt Hero-Bilder vor dem HTML-Parse-Ende.
Wichtig bei LCP-Bildern, die per CSS-Background eingebunden sind — der Browser entdeckt sie sonst spät. Mit `imagesrcset` und `imagesizes` auch für Responsive-Sets möglich.
Adobe Photoshop Document — Master-Format mit Layer, Masken, Smart Objects.
Thomas Knoll, 1990 erste Version. Hält die komplette Bearbeitungs-Sitzung: Pixel-Daten, Adjustment-Layer, Smart Objects, Effekte. PSB ist die Großformat-Variante (bis 300 000 × 300 000 px).
Technik & ToolsProgressive Web App#Web-App, die wie eine native App installierbar ist.
Begriff von Alex Russell, 2015. Kombiniert Service Worker (Offline-Cache), Web App Manifest (Icons + Theme) und Push-Notifications. JNRT Pixel ist als PWA installierbar.
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R
8 BegriffeGlättung von Sensor-Rauschen — wichtig bei High-ISO-Aufnahmen.
Klassisch via Median-Filter, modern via KI-Modelle wie DeepPRIME (DxO), Denoise AI (Topaz) oder die Lightroom-eigene KI-Entrauschung. Tradeoff: weniger Rauschen vs. erhaltenes Detail.
BildformateCR2 · CR3 · NEF · ARW · ORF · RAF#Unverarbeitete Sensor-Daten direkt aus der Kamera.
Hersteller-spezifisch: Canon CR2/CR3, Nikon NEF, Sony ARW, Olympus ORF, Fujifilm RAF, Panasonic RW2. 12–16 Bit pro Kanal, maximaler Dynamikumfang, ungeplanter Bearbeitungs-Spielraum für Belichtung und Weißabgleich.
Farbe & AuflösungBT.2020#UHD-/HDR-Farbraum — das Ziel moderner HDR-Pipelines.
Von der ITU für 4K- und 8K-Fernsehen spezifiziert. Wird in HDR10-, Dolby-Vision- und AVIF-HDR-Workflows verwendet. Nur Hardware mit Wide-Gamut-Displays kann es voll darstellen.
Neuberechnung der Pixel beim Skalieren — Lanczos, Bicubic, Bilinear.
Lanczos liefert die schärfsten Ergebnisse (Standard von Photoshop), Bicubic ist ein guter Allrounder, Bilinear schnell aber weich, Nearest-Neighbor erhält Pixel-Art-Look.
Auflösungs-passende Auslieferung via `srcset`, `sizes`, `<picture>`.
Ziel: jeder Browser bekommt nur die Pixel, die er tatsächlich braucht. Spart auf Mobile typisch 50–70 % Bytes. Kombiniert mit Format-Fallback maximaler Effizienz-Gewinn.
Bildschirme mit doppelter (oder höherer) Pixeldichte.
Apples Marketing-Begriff für Displays mit 2× oder 3× DPR. Für scharfe Darstellung muss ein 600-px-Container ein 1200-px-Bild laden, sonst wirkt es unscharf.
Additiver Farbraum aus Rot, Grün, Blau — das Web-Standard-Modell.
Jeder Pixel als drei Werte: Rot, Grün, Blau. Mit Alpha-Kanal wird daraus RGBA. CSS-Notation `rgb(255, 128, 0)` oder `#FF8000`. Bei Wide-Gamut-Bildern entscheidet das ICC-Profil, welche konkreten Farben gemeint sind.
Run-Length Encoding — primitive verlustfreie Komprimierung für einfarbige Flächen.
Kodiert Wiederholungen kompakt: „20× weiß“ statt 20× das Byte für weiß. In BMP, TGA, ICO und vielen 90er-Spielen verbaut. Heute praktisch immer durch Deflate ersetzt.
S
9 BegriffeStrukturierte Bild-Beschreibung als JSON-LD oder Microdata.
Mit `ImageObject`-Markup teilen Suchmaschinen mit, welches Bild zu einer Seite gehört, welche Auflösung es hat, wer der Urheber ist. Verbessert Google-Bildersuche- und Featured-Snippet-Auswahl.
Verhältnis von Breite zu Höhe — z. B. 16:9, 4:3, 1:1, 9:16.
16:9 ist YouTube und Widescreen, 9:16 ist Reels/Stories/TikTok, 1:1 ist Instagram-Feed-Quadrat, 4:5 ist Instagram-Portrait. Beim Zuschneiden entscheidet das Seitenverhältnis über die Komposition.
Browser-Proxy zwischen Web-App und Netzwerk — ermöglicht Offline.
Einführung ab 2014. Fängt Netzwerk-Anfragen ab und kann Antworten aus dem Cache liefern. Voraussetzung für PWA-Offline-Funktion.
Node.js-Bildbearbeitungs-Library auf libvips-Basis — De-facto-Standard.
Schnell (40–60 % schneller als ImageMagick), produziert WebP, AVIF, JPG, PNG aus Pipelines. Wird von Vercel/Next.js Image Optimization, Cloudinary-Workern und vielen CMS-Plattformen genutzt.
Sagt dem Browser, welche Bildbreite bei welchem Viewport zu erwarten ist.
Geht Hand in Hand mit `srcset`. Beispiel: `sizes="(max-width: 600px) 100vw, 50vw"`. Ohne `sizes` wählt der Browser oft die unnötig großen Varianten und verschwendet Bandbreite.
Start-Bild beim Öffnen einer installierten PWA.
Android generiert ihn automatisch aus dem Manifest-Icon und der `background_color`. iOS benötigt zusätzlich `apple-touch-startup-image`-Links pro Bildschirm-Größe — der PWA Generator deckt das ab.
HTML-Attribute zur Auslieferung passend großer Bilder pro Gerät.
Mit `srcset` listest du Bild-Varianten in verschiedenen Auflösungen; der Browser wählt automatisch die für Viewport und DPR optimale. `<picture>` ergänzt Format-Switching für AVIF/WebP-Fallbacks.
Standard-Farbraum des Webs seit 1996 — Default für alle Browser.
HP und Microsoft definierten sRGB als sicheren gemeinsamen Nenner: relativ schmaler Farbraum, der auf jedem damaligen Monitor halbwegs konsistent darstellbar war. Heute der implizite Default jedes Web-Bildes.
Vektor-Bildformat — beliebig skalierbar, in XML beschrieben.
Scalable Vector Graphics. Definiert Bilder durch Pfade und Formen statt Pixelraster. Perfekt für Logos und Icons (oft unter 5 KB), per CSS stylbar, animierbar, barrierefrei. Für Fotos ungeeignet.
T
6 BegriffeTruevision-Targa (1984) — Spieleindustrie-Standard für Texturen.
32-Bit-RGBA und einfacher RLE-Decoder machten TGA zur Wahl klassischer Spieleengines (Wing Commander, Diablo, Quake, Half-Life). Auch 2026 noch in Substance, Quixel und vielen Game-Engines aktiv.
Farbton der Browser-Statusbar bei mobilen Tabs und PWAs.
`<meta name="theme-color" content="#d4a017">`. Macht den Browser-Header oben farblich passend zur Marke. Optional pro Light/Dark-Modus über `media`-Queries möglich.
Tag-basierter Archiv-Standard seit 1986 — Bibliotheken, Druck, Mikroskopie.
Tagged Image File Format, ursprünglich bei Aldus für Scanner-Workflows, seit 1994 bei Adobe. Verlustfrei, mit BigTIFF auch über 4 GB möglich. Library of Congress und viele Behörden nutzen TIFF als Master-Archiv.
Umwandlung von HDR-Daten in SDR-Display-fähige Werte.
Notwendig, wenn ein HDR-Bild auf einem klassischen 8-Bit-sRGB-Display oder im Web ausgespielt wird. Algorithmen wie Reinhard, ACES oder Hable balancieren Highlights, Mid-Tones und Schatten.
Time to First Byte — Server-Antwortzeit bis zum ersten HTML-Byte.
Ein Frühindikator für LCP. Gute Werte: <200 ms. Bei langsamem TTFB hilft kein noch so kleines Bild — der Server ist das Bottleneck.
728 × 90 — Leaderboard
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V
3 BegriffeVerwirft gezielt Information, die das Auge schlecht wahrnimmt.
Lossy Compression. Nutzt psychovisuelle Modelle, um Daten zu reduzieren, die das menschliche Auge ohnehin schlecht erkennt. JPG, WebP-Lossy und AVIF arbeiten so. Bei richtigem Qualitätswert (78–82 für JPG) unsichtbar.
Pixel bleiben byte-exakt erhalten, nur Speicherung wird effizienter.
Lossless Compression. PNG, WebP-Lossless und AVIF-Lossless arbeiten verlustfrei — kein Pixel wird verändert. Erreichbar durch Entropie-Kodierung (Deflate, Huffman) und Prediction-Modelle.
Googles royalty-freier Video-Codec — Vorgänger von AV1.
Ersetzte VP8 für YouTube-Streaming. Vergleichbare Effizienz wie HEVC, aber ohne Patent-Probleme. Bei Standbildern wurde VP9 nie zum Format erweitert — Google ging direkt zu AV1/AVIF.
W
9 BegriffeSichtbarer Markenname oder Logo-Overlay als Marken- und Diebstahlschutz.
Klassisch unten rechts mit reduzierter Deckkraft. Bei Pressefotos oft zentriert, damit Cropping es nicht entfernt. Unsichtbare digitale Wasserzeichen (Steganografie) sind eine eigene Klasse.
Mathematische Zerlegung in Frequenz- und Orts-Anteile — Basis von JPEG 2000.
Anders als DCT mit fester Blockgröße arbeitet die Discrete Wavelet Transform (DWT) auf dem Gesamtbild mit mehreren Detail-Schichten. Vermeidet die typischen JPEG-Blockartefakte, ist aber rechenintensiver.
JSON-Datei, die deine PWA als installierbare App registriert.
`<link rel="manifest" href="/manifest.json">`. Definiert Name, Icons, Theme- und Background-Color, Display-Mode, Start-URL. Unser Icon Studio und der PWA Generator geben den Schnipsel mit aus.
Technik & ToolsWebAssembly#Browser-Runtime für C/C++/Rust-Code, nahezu nativ schnell.
Erlaubt komplexe Encoder wie libwebp, Mozjpeg, libavif im Browser laufen zu lassen — mit Performance, die Server-Tools vergleichbar ist. Geladen wird die WASM-Datei einmal pro Sitzung.
Low-Level Browser-API für Video- und Bild-Encoder/Decoder.
Seit Chrome 94 (2021). Erlaubt programmatischen Zugriff auf VideoFrame-Streams und Hardware-beschleunigte Codecs. Basis moderner Browser-Video-Editoren und schneller Frame-Extraktion.
GPU-beschleunigte 3D- und 2D-Grafik im Browser via OpenGL ES.
Seit 2011 in allen großen Browsern. Basis für Three.js, A-Frame, Google Maps. WebGL 2 mit modernen Features ist seit 2017 verbreitet. Nachfolger: WebGPU.
Moderne GPU-API für den Browser — Nachfolger von WebGL.
2023 in Chrome 113 erschienen, 2024 in Safari Tech Preview, 2025 in Firefox. Bietet Compute-Shader und niedrigere Overhead-Kosten als WebGL. Wird für Browser-LLMs und schnelles Bild-Processing genutzt.
Googles offener Video-Container — VP8/VP9/AV1 + Vorbis/Opus.
2010 mit WebP gemeinsam vorgestellt. In Chrome, Firefox, Edge und allen Chromium-Browsern. Safari unterstützt seit Big Sur (2020) ebenfalls WebM.
Modernes Bildformat von Google (2010) — 25–35% kleiner als JPG.
Basiert auf der VP8-Video-Codec-Technologie. Unterstützt Lossy + Lossless + Animation + Alpha-Kanal in einem Format. Universelle Browser-Unterstützung seit 2020.